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Neues vom VCD Fellbach

Fortschritte beim VEP

Wie geht es weiter mit dem Verkehrsentwicklungsplan? Ende Oktober wurde der Stand dem Gemeinderat vorgestellt und diskutiert. Lesen Sie hier unsere Stellungnahme.

Tadeusz, am 14.11.2017

Critical Mass Fellbach

Zwei Mal in diesem Jahr hatte die AG Fellbach Mobil zur Critical Mass an den Fellbacher Bahnhof geladen, um mit einer Fahrraddemo auf die verkehrlichen Belange von nicht­motorisierten Verkehrsteilneh­mern aufmerksam zu machen. Mehr...

Tadeusz, am 28.10.2017

Diskussion über VEP

Der Gemeinderat befasste sich am 24.10 mit dem Realisierungsstand des Verkehrsentwicklungsplans (VEP).
Der VEP ist eines der wichtigsten Ergebnisse der STAFFE25-Bürgerbeteiligung und sieht vor, den Anteil des Fuß-, Rad- und Busverkehrs in Fellbach zu erhöhen.
Mit der Ausweisung mehrerer neuer Fahrradstraßen und der (leider nur vorläufigen) Temporeduzierung in der Bahnhofstraße ist der Verkehr schon deutlich ruhiger und sicherer geworden.
Ebenso erfreulich ist der Ausbau des Bahnhofs zur Mobilitätszentrale, mit verbesserter Abstellmöglichkeit für Fahrräder.
Besondere Bedeutung hat auch der barrierefreie Umbau und Modernisierung vieler Bushaltestellen. Hier wünschen wir uns ein größeres Tempo der Maßnahmen.
Die Geschwindigkeit hat für die Sicherheit essenzielle Bedeutung:
- Erfasst ein Pkw einen Menschen mit 30 km/h, so hat dieser 90% Chance zu überleben. Bei 50 lm/h sind es nur noch ca. 40%
- Dort wo der Bremsweg bei 30 km/h endet, hat bei 50 km/h der Bremsvorgang wegen der Reaktionszeit noch nicht begonnen. D.h. läuft ein Kind 15 m vorm Auto auf die Straße, kann das Fahrzeug bei 30 km/h abgebremst werden. Fährt es 50 km/h, wird das Kind mit voller Geschwindigkeit erfasst und hat kaum Überlebenschance.


Tadeusz, am 27.10.2017

Barrierefreie Mobilität

Für Menschen mit Behinderung ist Mobilität eine besondere Voraussetzung zur Teilhabe. Dabei geht es um mehr als Behindertenparkplätze. Es geht um Barrierefreiheit im weitesten Sinne, die nicht nur Rollstuhlfahrern zugute kommt, sondern auch Familien mit Kinderwagen, Seniorinnen mit Rollator, Sekretärin mit großem Rollkoffer auf dem Weg zum Bahnhof u.v.m.
Die Broschüre stellt ausführlich viele Aspekte der Thematik vor und ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen interessant.
Hierzu hat Mattghias Gastel auch einen Film veröffentlicht.


Tadeusz, am 27.10.2017

Umweltbilanz von E-Autos

Belgische Forscher haben herausgefunden, dass Fahrzeuge mit Elektroantrieb über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Treibhausgase ausstoßen als Autos mit Dieselmotor. An Metallen für Batterien gebe es keinen Mangel. Die immer wieder auftauchenden Berichte, E-Autos wären schlechter als Benziner, beruhen schlichtweg auf unbegründeten Annahmen und tendenzieller Analyse.
Mehr bei heise.de
Übrigens: weder das E-Auto, noch das Fahrrad halten wir für ein Allheilmittel gegen alles Böse. Wir brauchen einen weitgehenden Umbau des gesamten Verkehrssystems, bei dem Fahrrad, E-Auto, Autonomes Fahrzeug, Bahn, Drohne und Rollator eine Rolle spielen werden.

Tadeusz, am 27.10.2017

Nordostring: die CDU macht Druck

Auch durch ständiges Wiederholen durch CDU MdB Dr. Pfeiffer werden aus Fake-News keine richtigen Fakten und aus dem Nordostring keine Luftreinhaltemaßnahme für Stuttgart.
Dazu gibt es diese Pressemitteiung der ARGE Nordost

Der VCD hat bei der Beurteilung des Bundesverkehrswegeplans im Jahre 2016 nachgewiesen, dass die 15 Jahre alte Planung der autobahnähnlichen Straße durch das Schmidener Feld falsch ist und ihre Beurteilung auf falschen Zahlen basiert. Diese Fakten, auch von der Stadtverwaltung Stuttgart bestätigt, sind vom Bundestag ignoriert worden und von der grpßen Koalition beiseite gewischt, so dass der Nordostring entgegen dem Willen der Landesregierung in den BVWP2030 aufgenommen worden ist.

Tadeusz, am 26.08.2017

Critical Mass Fellbach

Um die Verbesserungen für Fuß- und Radverkehr zu feiern, organisierte am 30. Juni die AG Fellbach Mobil eine Fahrraddemo. Unter dem Motto Radfahren bereichert die Stadt fuhren fast vierzig Fahrräder durch Fellbach, begleitet durch Polizei und Ordnungsamt. Hier ein Foto vom Abschluss im Rathausinnenhof:
Die nächste Raddemo ist am 15. September, ebenfalls um 18 Uhr vom Bahnhof bis zum Rathaus.
Mehr bei Facebook

Tadeusz, am 29.06.2017

Fellbach wird fahrradfreundlicher

Nun ist es soweit. Auf der Bahnhofstraße gilt Tempo 30, der Horror-Radweg ist Vergangenheit. Fahrrad und Auto begegnen sich gleichberechtigt auf der Fahrbahn. Am Straßenrand stehen große Infotafeln und informieren noch Mal genau, was Tempo 30 bedeutet.
Es gibt nämlich immer noch Autofahrer, die versuchen, Radfahrende von der Fahrbahn zu hupen. Und Radfahrende, die sich einschüchtern lassen und lieber auf dem Gehweg fahren. Dies ist übrigens für eine Übergangszeit noch zugelassen, allerdings haben Radfahrende Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
Parallel zur Beruhigung der Bahnhofstraße gilt Tempo 30 auch in der Esslinger Straße nördlich der Stuttgarter Straße. Außerdem sind die Theodor-Heuss-, Werner- und die Pestalozzi-Straßen zu Fahrradstraßen umgewidmet. Eine geänderte Vorfahrtregelung und Maßnahmen, die das Zuparken der Kreuzungsbereiche verhindern, machen ein zügiges und sicheres Vorwärtskommen möglich.

Tadeusz, am 08.06.2017

Fahrradklima-Test - Ergebnisse

Die Ergebnisse des Fahrradklimatests 2016 sind nun veröffentlicht. Von den bewerteten fünf Städten im Rems-Murr-Kreis steht Fellbach am besten da, auch wenn die Gesamtnote seit 2014 unverändert ist.
Wir können gespannt sein, wie sich die neuesten Änderungen um die Bahnhofstraße auf die künftigen Bewertungen auswirken. Auf jeden Fall kann man nicht behaupten, die Stadtverwaltung hätte die Bedürfnisse der Radfahrenden nicht auf dem Schirm.
Auswertung für Fellbach (pdf)

Tadeusz, am 23.05.2017

Änderung der StVO

Ab 1. Januar 2017 können Radfahrende die rote Fußgängerampel ignorieren und sich nach der Fahrbahnampel richten, wenn... ja, wann eigentlich?
Die Komplexität der neuen Regelung stellt der Artikel bei Radvehrspolitik sehr gut dar.

Der Gesetzestext sagt:
Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten. Davon abweichend sind auf Radverkehrsführungen die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr zu beachten. An Lichtzeichenanlagen mit Radverkehrsführungen ohne besondere Lichtzeichen für Rad Fahrende müssen Rad Fahrende bis zum 31. Dezember 2016 weiterhin die Lichtzeichen für zu Fuß Gehende beachten, soweit eine Radfahrerfurt an eine Fußgängerfurt grenzt.(Quelle)

Tadeusz, am 04.01.2017

Umgestaltung Bahnhofstraße beschlossen!

Ende September war es soweit: nach langen Debatten wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass ab Frühjahr 2017 - zunächst vorläufig - die viel­diskutierten Verkehrs­beruhigungs­maßnahmen eingeführt werden.
Es ist eine gute Gelegenheit, beim Fahrradklima-Test des ADFC (Umfrage läuft noch bis Ende November) teilzunehmen. Die Umfrage dauert 10-15 Minuten und ist für die Stadtplaner eine wertvolle Hilfe bei der Auswahl der Förderungsmaßnahmen.

Hier sind auch die Ergebnisse von 2014 für Fellbach.

Tadeusz, am 08.11.2016

Diskussion um Bahnhofstraße

Der VCD Fellbach appelliert an die Gemeinderäte, zur Sachlichkeit in der Diskussion um die Bahnhofstraße zurückzukehren.
Der Disput um Verkehrsberuhigung in der nördlichen Bahnhofstraße nimmt immer groteskere Züge an. Wir würden es begrüßen, wenn so wichtige Entscheidungen, wie
Stadt- und Verkehrsplanung auf sachlicher Basis diskutiert würden. Ein entsprechender Artikel wurde in der Fellbacher Zeitung am 6. August veröffentlicht.

Ganzer Text der Pressemeldung

Weiterführende Infos

Zusammenfassung. Beim diskutierten Konzept geht es darum, in der nördlichen Bahnhofstraße (ca. 500 m zwischen Eisenbahnlinie und Stuttgarter Straße) Tempo 30 zu verordnen (Durchschnittsgeschwindigkeit tagsüber liegt tatsächlich bei 27 km/h). Das würde erlauben, den Radverkehr auf die Fahrbahn zu verlagern und die gesamte Breite der Gehwege - ohne Radweg - dem Fußverkehr, Auslagen und Cafe-Tischen zu widmen. Um den motorisierten Verkehr - insbesondere Busse - durch viele Radfahrende nicht übermäßig auszubremsen, sollen parallel zur Bahnhofstraße (Theodor-Heuss- und Pestalozzi-Straße) Fahrradstraßen ausgewiesen werden, die auch für Pkw zugelassen wären (so wie die bisher einzige Fahrradstraße in Fellbach, die Pfarrer-Sturm-Straße). Langsame und unsichere Radfahrende (z.B. auf Shopping-Tour) dürften die Gehwege rücksichtsvoll mitbenutzen (Zusatzschild "Fahrrad frei"). Somit würden schnelle Radfahrer auf der Fahrbahn oder in den Fahrradstraßen schnell vorwärtskommen und nur die "langsamen", die von Laden zu Laden fahren, den Gehweg mitbenutzen.
Um einer Verlagerung des motorisierten Verkehrs in die Parallelstraßen entgegenzuwirken, soll die Esslinger Straße auf dem Abschnitt ebenso auf Tempo 30 verlangsamt werden.


Für Interessierte empfehlen wir folgenden Link:
Sitzungen des Gemeinderats - ein Klick auf den Link "Gemeinderat" am 21. Juni öffnet die Tagesordnung. Unter TOP7 findet man alle relevanten Vorlagen zum Thema Verkehrsentwicklungsplan. Hier wird das Konzept erläutert, inklusive der möglichen Konflikte mit Rettungsdiensten.

Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit
Die Polizei warnt: Unangepasste Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen. Eine Beschränkung der Geschwindigkeit - und deren konsequente Kontrolle - bringt erhebliche Sicherheitsvorteile. Als Nebeneffekt führt sie zu Reduzierung des Lärms und der Luftschadstoffe. Eine häufig befürchtete Beeinträchtigung der Verkehrsleistung tritt meistens kaum ein, denn der Verkehr verflüssigt sich - gleichmäßiges Tempo 30 statt Stop-And-Go mit Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h.



Tadeusz, am 08.08.2016

Nord-Ost-Ring wieder in Planung

Der vom VCD, ebenso wie von Umweltverbänden und den GRÜNEN schon immer kritisierte Nord-Ost-Ring (in Fellbach sind alle Parteien gegen das Projekt), würde kaum Entlastung im Stuttgarter Kessel oder nennenwerte Vorteile für die lokale Wirtschaft bringen. Gleichzeitig würde diese autobahnähnliche Straße durch das Schmidener Feld unsere Naherholungsgebiete, beste Ackerflächen und zahlreiche Naturreservate und wertvolle Biotope zerstören. Aus dem Grund ist das Projekt schon vor Jahren, nach heftigen Protesten umliegender Kommunen, eingefroren und schließlich vom Verkehrsminister Winne Hermann endgültig gestoppt worden.
Nichtsdestotrotz hat Bundesverkehrsminister Dobrindt auf Druck von Lobbyisten, deren Namen verheimlicht werden
(siehe dazu Blog von Matthias Gastel), das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der bis 2030 gelten soll, wieder aufgenommen.
Man kann den aktuellen Stand der Projekt-Beschreibung (Projekt-Dossier) vom Server des BMVI direkt herunterladen.
Bis zum 2. Mai 2016 können Sie Stellung nehmen zum Entwurf des BVWP 2030 und zu den einzelnen Massnahmen. (Nachtrag: dieser link ist inzwischen deaktiviert).

Die ARGE Nord-Ost e.V. macht hierzu eine öffentliche Informationsveranstaltung in Fellbach am Freitag, 22.4., um 19:30 im Saal der Stadtwerke (Ringstrasse 5, 70736 Fellbach).
Weitere Veranstaltungen zum BVWP finden in Stuttgart statt:
Am 16. April in den Geschäftsräumen des VCD, Tübinger Str, sowie
Am 20. April im Regierungspräsidium, Ruppmannstr. 21.

Tadeusz, am 15.04.2016

Grün auf Anforderung

Wer kennt sie nicht, die Induktionsschleifen vor Ampeln. Fährt ein Kfz auf, schaltet die Ampel auf grün. Ist man als Radler spät unterwegs und es fahren kaum noch Autos, dann hat man die Wahl: so lange vor der Ampel stehen, bis ein Auto kommt, oder regelwirdig über die Kreuzung zu fahren.
Es ist leichter über "Rüpel-Radler" zu schimpfen, die Regeln missachten, als eine Infrastruktur zu bauen, die ihre Bedürfnisse berücksichtigt.
Die dänische Stadt Aarhus testet in einem Pilotprojekt Sensoren, die auf RFID-Chips in den Speichen reagieren und dem Radverkehr eine grüne Welle verpassen. Die Kosten sind unwesentlich, der Komfortgewinn immens. So hofft die Stadt, mehr Verkehr auf Räder zu verlagern.
Mehr Info...

Tadeusz, am 28.01.2016

Nord-Ost-Ring spukt wieder herum

Ende letzten Jahres hatte das Bundesverkehrsministerium auf eine Anfrage des grünen Abgeordneten Matthias Gastel überraschenderweise erklärt, dass es den Bau eines Nordostrings um Stuttgart prüft. Pläne für eine solche Verbindung zwischen der B 27 nördlich und der B 29 östlich von Stuttgart waren eigentlich längst gestoppt und vom grünen Landes-Verkehrsminister Hermann von der Liste der vorgesehenen Baumaßnahmen herausgenommen worden.
Aufgrund intransparenter Lobbyaktivitäten hat die Bundesregierung den umstrittenen Nord-Ost-Ring wieder in die Liste der Maßnahmen aufgenommen, ohne vorher die Landesregierung Baden-Württembergs zu konsultieren oder gar zu informieren. Namentlich nicht genannte „Mandatsträger“ hätten wiederholt „auf die verkehrliche Notwendigkeit des Vorhabens hingewiesen“.
Die Straße wird drei- bis vierspurig geplant. Die Kosten werden auf 209,2 Millionen Euro gerechnet, also mehr als doppelt so teuer wie im Jahr 2003, bevor die Planungen eingestellt wurden.
Welche weiteren „Geschenke“ Minister Dobrindt für uns bereithält, lässt sich noch nicht absehen. Die Veröffentlichung seines Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans verzögert sich um weitere Monate.

Mehr Details sind dem Schriftwechsel von Matthias Gastel (MdB) mit der Bundesregierung zu entnehmen:

Antwort der Bundesregierung auf Schriftl. Frage Nordostring

Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage zu B29 Nordostumfahrung

Tadeusz, am 04.01.2016

Per Rad zum Bad

Wie kommt man gut zum Kombibad?
Die IG „Sicheres Radfahren in Fellbach“ erkundete unterschiedliche Verbindungen zwischen Oeffingen und dem Kombibad F3. Aus den meisten Gegenden Oeffingens und Schmidens kann man gut, entspannt und bei relativ wenig Verkehr zum Bad radeln.
Streckenbeschreibung

Tadeusz, am 23.07.2015

Keine Stuttgarter Verhältnisse?

Die konservativen Kräfte in Fellbach kritisieren "einseitige Förderung des Radverkehrs auf Kosten der Autofahrer" und fordern:
Keine Stuttgarter Verhältnisse in Fellbach!

Auch wir wollen keine Stuttgarter Verhältnisse. Wir richten unseren Blick lieber auf Kopenhagen. Wie Fahrradförderung gemacht wird - und was sie bewirkt - kann man dort am besten abgucken:

Zum Image-Film

Tadeusz, am 25.02.2015

Neue Landesbauordnung

Am 5. November 2014 beschloss der Landtag eine Novelle der Landesbauordnung – für mehr Barrierefreiheit, mehr Platz für Fahrräder, weniger Zwang zum Autostellplatz und eine generelle Erleichterung des Antragsverfahrens.
Das Land trage mit der Novellierung gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung, so Verkehrsstaatssekretärin Gisela Splett in der abschließenden zweiten Lesung der LBO-Novelle im Landtag.
Dem veränderten Mobilitätsverhalten der Bürger will man beispielsweise entsprechen, indem für Neubauten die Schaffung zweier Abstellplätze für Fahrräder pro Wohnung vorgeschrieben wird – bei gleichzeitigem Entfallen des Zwangs für mindestens einen Auto-Abstellplatz.
Mehr zur LBO

Tadeusz, am 15.12.2014

Petition gegen Falschparken

Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD Baden-Württemberg erklärt: Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt – das Zuparken von Geh- und Radwegen und Behindertenparkplätzen aber auch nicht, deshalb müssen auch hierfür die Bußgelder angehoben werden, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.

Aus dem Grund unterstützt der VCD eine Petition, um die Höhe der Strafgebühren für Falschparken an europäisches Niveau anzuheben.
Petition unterschreiben

Tadeusz, am 08.12.2014

Tempolimit in New York

Die Amerikaner machen es uns vor: um die Zahl und Schwere der Unfälle zu verringern, ist das Geschwindigkeitslimit von 50 auf 40 gesenkt worden.
Mehr bei Spiegel Online

Zur Erinnerung - Faustregel:
1 Prozent langsamer = 4 Prozent weniger Tote

Tadeusz, am 10.11.2014

Fellbacher Rundfahrt

Was kann man für Radverkehr in Fellbach besser machen? Dieser Frage ist eine Gruppe Fellbacher Radfahrerinnen und Radfahrer am 18. Mai nachgegangen. Im Vorfeld der Radsternfahrt nach Stuttgart, der wir uns am Mittag angeschlossen hatten, fuhren wir unter­schied­liche Nord-Süd-Routen ab und beschlossen, uns öfters zu treffen und neue Ideen und Verbesserungsvorschläge zu sammeln.
Die Gruppe, die aus Waiblingen ankam, war schon etwas größer. Wir waren so viele, dass der als "Stuttgarter Verhältnisse" verpönte Radstreifen in der Nürnberger Straße viel zu eng war. Insgesamt trafen sich auf dem Schlossplatz etwa 6000 Radler, darunter sehr prominente.



Tadeusz, am 21.07.2014

Fahrräder für Flüchtlinge

Aufruf: Fahrradspenden
Es werden dringend Erwachsenen- und Jugendräder benötigt, um den Flüchtlingen im Fellbacher Containerdorf zu helfen.
Wenn Sie ein altes Fahrrad abzugeben haben (kleinere Reparaturen können selbstständig durchgeführt werden), kontaktieren Sie bitte den Freundeskreis für Flüchtlinge in Fellbach.

Hintergrund. Die in Fellbach untergebrachten Flüchtlinge mussten aufgrund eines Gerichtsbeschlusses das Roncalli-Haus in Oeffingen verlassen und sind in provisorischen Containern am Stadtrand untergebracht worden (Artikel in StZ). Dort müssen sie bleiben, bis neue Unterkünfte am Bauhof - ebenfalls am Ortsrand, weit von allen wichtigen Einrichtungen - gebaut sind.
Mobilität ist ein sehr wichtiges Grundrecht und Bedingung für freie Entfaltung und Teilhabe. Da die ÖPNV-Anbindung beider Lokalitäten unzureichend ist und wichtige Einrichtungen wie Schulen, Läden und Ämter nur mit landen Fußmärschen erreicht werden können, sind Fahrräder das beste Mittel, den Aktionsradius zu erhöhen.
Eine ähnliche Aktion "Fahrräder für Flüchtlinge" hat ein Stadtrat in Stuttgart mit großem Erfolg initiiert.


Tadeusz, am 15.07.2014

BGH: keine Helmpflicht durch Hintertür

Wie das Deutschlandradio berichtet, hat der BGH heute das Urteil des OLG Schleswig revidiert, wonach eine Radfahrerin, die unverschuldet einen Unfall erlitt, keinen vollen Anspruch auf Schadenersatz hätte, weil sie keinen Helm trug. Damit ist eine Einführung der Helmpflicht durch die Hintertür höchstrichterlich gestoppt.

Das Tragen eines Helms beim Radfahren bleibt also jedem selbst überlassen – dafür gibt es gute Gründe.

Vor kurzem hat der Leiter des Instituts für Verkehrswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Gernot Sieg, in einer Studie berechnet, dass - selbst bei der Annahme einer sehr guten Schutzwirkung von Helmen und bei Vernachlässigen von manchen negativen Effekten - eine Helmpflicht in Deutschland mehr schaden als nutzen würde.

Mehr bei TV Südbaden und Tagesspiegel.

Tadeusz, am 17.06.2014

Rundfahrt und Sternfahrt am 18. Mai

Unter der Schirmherrschaft des Verkehrsministers Winne Hermann findet die diesjährige Rad-Sternfahrt am 18. Mai statt.
Aus dem Anlass treffen wir uns um 9:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz, um bei einer Rundfahrt mehrere Strecken und Knotenpunkte anzusehen und Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren. Anschließend fahren wir zur Kreuzung Bahnhof/Stuttgarter Str., um uns um 11:20 der aus Waiblingen radelnden Gruppe anzuschließen, und fahren zu den Fahrradaktionstagen auf dem Schlossplatz.

Mehr Info beim ADFC BaWü

Tadeusz, am 02.05.2014

20 Jahre Bahnreform

Fr-So, 25.-27. April findet im Stuttgarter Rathaus die "KOPFmachen"-Konferenz statt.

Es warten interessante und spannende Workshops und Vorträge auf Sie! 20 Jahre nach der Bahnreform auf Bundesebene, 20 Jahr nach der ersten Präsentation von S21 soll eine kritische Bilanz gezogen werden - gleichzeitig soll über die Zukunft und die Perspektiven der DB AG wie auch des Schienenverkehrs diskutiert werden.

Mehr Infos entnehmen Sie der Einladung.

Tadeusz, am 15.04.2014

Radfahren: pro und contra

Radfahrer leben gefährlich - hört man immer wieder. Sie atmen mehr Feinstaub und Abgase ein und sind bei Unfällen ungeschützt.
Andererseits erhöht die körperliche Aktivität die Fitness und beugt so Krankheiten vor.
Wissenschaftler haben diese Vor- und Nachteile in mehreren Studien verglichen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der gesundheitliche Nutzen des Radfahrens die damit verbundenen Risiken ber weitem übersteigt. Der relative Nutzen variiert dabei für unterschiedliche Nutzergruppen und für verschiedene Orte recht stark.
Hervorzuheben wäre der besonders große gesundheitliche Nutzen für ältere männliche Radfahrer.
Die gesundheitlichen Nutzen für die Allgemeinheit - weniger Unfälle, weniger Lustschadstoffe und CO2 - sind in diesen Studien noch nicht mit eingerechnet.
Spiegel: Radeln rettet Leben
Spiegel: Sind Leihradsysteme gesund?

Tadeusz, am 17.02.2014

Feinstaub gefährlicher als angenommen

Eine neue Studie hat ergeben, dass Feinstaub selbst unter zugelassenen Grenzwerten das Erkrankungsrisiko an Herzinfarkt signifikant erhöht. Feinstaub wird bei Verbrennung (Öfen, Autoabgase) sowie bei Abrieb von Reifen erzeugt. Fahrzeuge wirbeln zudem Feinstaub vom Boden auf.
Ein Grund mehr, auch in Fellbach für eine Drosselung des Verkehrstempos und eine Stärkung des "Langsamverkehrs" (Fuß und Rad) einzutreten.
Mehr bei Spiegel Online

Tadeusz, am 23.01.2014

Jetzt Mitglied werden

Für alle Autofahrer bietet der VCD zusammen mit seiner VCD Service GmbH VCD-Schutzbriefe an.
Wenn Sie sich nach dem ADAC-Skandal jetzt zu Recht über den ADAC ärgern und nur wegen der Pannenhilfe immer noch Mitglied sind: nutzen Sie doch einfach den Moment, und trennen Sie sich von dem Auto-Lobby-Riesen!

Hier können Sie VCD-Mitglied werden.

Tadeusz, am 21.01.2014

Beteiligungsportal des MVI

Im Auftrag des Verkehrsministeriums ist ein Portal eingerichtet, über das alle Bürgerinnen und Bürger sich online an der Entwicklung der Radverkehrspolitik beteiligen können. Demnächst sind auch Workshops in den Regierungspräsidien geplant - jede(r) Interessierte kann sich zur Teilnahme daran über das Portal anmelden.
Pressemitteilung
Beteiligungsportal

Tadeusz, am 17.01.2014

Barrierefrei in Fellbach

Wheelmap ist eine Karte zum Suchen und Finden rollstuhlgerechter Orte. Wie bei Wikipedia kann jeder mitmachen und öffentlich zugängliche Orte entsprechend ihrer Rollstuhlgerechtigkeit markieren – weltweit. Markiert wird nach dem einfachen Ampelsystem. Für die Karte gibt es auch Apps für iPhone und Android.
Wheelmap.org ist ein Projekt des SOZIALHELDEN e.V.

Hier geht es zur Fellbach-Karte von Wheelmap.org

Tadeusz, am 10.01.2014

Mehr Schutzstreifen - weniger Unfälle

Eine aktuelle Untersuchung anhand mehrerer Pilotprojekte ergab, dass Schutzstreifen für Radverkehr die Sicherheit erhöht, auch wenn die Straße relativ schmal ist. Angesichts dieser Erkenntnisse wäre eine Neugestaltung der nördlichen Essliner Straße - und einiger anderer Straßen mit zulässiger Geschwindigkeit von 50 km/h - überlegenswert.
Meldung des MVI
Gutachten von Dr. Kaulen

Tadeusz, am 05.12.2013

Wirksamkeit von Helmen

Mehrere US-Staaten führten eine Radhelmpflicht ein mit der Behauptung, Helme würden 85% der Kopfverletzungen vermeiden. Diese Zahl stammt aus einer längst widerlegten Studie aus Seattle von 1989.
Seit diesem Jahr wird die 85%-Schutzwirkung von der US-Regierung fallengelassen. Aufgrund des Data Quality Act dürfen von offiziellen Stellen nur gesicherte Daten verwendet werden. Die überall zitierte 85%-Aussage gehört definitiv nicht dazu.

Auf Druck der CRAG hat die US-Regierung ihre bisher betriebene Helmpflicht-Politik aufgegeben, verweist aber auf die Zuständigkeit der Staaten.

Mehr zu Helmen

Nachtrag

Nach einem neuen Artikel im Spiegel würde selbst bei einer vorsichtigen Schätzung eine Helmpflicht in Deutschland mehr schaden als nutzen.

Tadeusz, am 04.12.2013

Etappensieg für Verkehrswende

VEP, der Fellbacher Verkehrsentwicklungsplan hat am vergangenen Dienstag eine wichtige Hürde genommen: Der Gemeinderat hat dieses wegweisende Dokument einstimmig beschlossen. Unsere Ortsgruppe hat sich im Rahmen des STAFFEL-Prozesses dafür eingesetzt, in der Verkehrsplanung die Belange der "schwachen" Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, der zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden, sowie mehr Sicherheit und eine nachhaltige Entwicklung des ÖPNV und des Individualverkehrs in den Mittelpunkt zu setzen.
Hiermit möchten wir dem Gemeinderat, der Stadt Fellbach und dem Planungsbüro R+T unseren Dank und Anerkennung aussprechen.
Pressemeldung des VCD
Beschlussvorlage VEP

Tadeusz, am 23.10.2013

Aberwitzige Polizeiaktion

Gestern veranstaltete die Polizei in Stuttgart eine Kontrolle mit dem Ziel, Radfahrer zum Helmtragen zu animieren. Damit wird suggeriert, dass sich Radfahrer ohne Helm regelwidrig, zumindest aber leichtsinnig verhalten. Mehr bei StZ
In Deutschland gibt es - trotz mehrerer Anläufe - keine Radhelmpflicht. Wer also ohne Helm fährt, muss sich nicht rechtfertigen!
Wir sind der Meinung, dass das Helmtragen freiwillig bleiben muss. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass eine Helmpflicht viele Menschen vom Radfahren abschreckt, die Helmtragequote aber keinen messbaren Einfluss auf das Risiko von Kopfverletzungen hat.
Die schlimmsten Fahrradunfälle werden zu über 50% nicht von Radfahrern, sondern von motorisierten Verkehrsteilnehmern verursacht und sind zum Teil auf eine schlechte Radinfrastruktur zurückzuführen. Anstatt die Geschädigten zu ächten und sie zum kaum wirksamem Helmtragen zu zwingen, sollten die Ursachen der Unfälle beseitigt werden. Aber statt Geld in die Hand zu nehmen, zieht es die Politik lieber vor, mit blindem Aktionismus von ihrer Verantwortung abzulenken.

Die BICYCLE HELMET RESEARCH FOUNDATION publizierte erst 2012 eine Studie über fatale Folgen einer Helmpflicht: The health impact of mandatory bicycle helmet laws.
Mehr bei BHRF

Tadeusz, am 26.06.2013

StVO-Novelle

Die Novelle der StVO vom 1. April 2013 bringt nicht nur höhere Bußgelder (ausführlich in der Presse kommentiert). Sie bringt auch einige weitere Verbesserungen für den Radverkehr. Eine ausführliche Gegenüberstellung alter und neuer Regelungen finden Sie bei ADFC.

Tadeusz, am 21.04.2013

London investiert eine Milliarde

Die britische Hauptstadt hat beschlossen (Pressemeldung), eine Milliarde Euro (913 Prund) in den Ausbau der Radinfrastruktur und andere Radfördermaßnahmen zu investieren. Die meisten Maßnahmen sollen in den nächsten vier Jahren durchgeführt werden. Bürgermeister Johnson, selbst passionierter Radler, stellt seine Vision für London vor: Ein substantieller Zuwachs an Radverkehr, mehr Fitness, mehr Spaß, reinere Lust u.v.m.
Zum Vergleich: Bisher waren noch vor wenigen Jahren im Bundeshaushalt - für die gesamte Bundesrepublik! - 100 Mio. Euro pro Jahr für Radverkehr vorgesehen. Diese Summe hat Minister Ramsauer auf 60 Mio. Euro gekürzt, wohingegen das Vergraben eines Bahnhofs aus politischen Gründen gerne mal 6 Milliarden kosten darf (2009 waren es noch 3 Milliarden).


Tadeusz, am 12.03.2013

Bestes Fahrzeug für Pendler

Fahrrad und Pedelec sind die sinnvollsten Pendlerfahrzeuge im Stadt-Umland-Verkehr, so der Abschlussbericht des Schweriner Versuchs, der jetzt dem Beirat Radverkehr im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vorgestellt wurde.

Mehr bei EcoLibro

Tadeusz, am 11.03.2013

CarSharing in Fellbach erweitert

Fellbach baut CarSharing aus. Zusätzlich zu den schon bestehenden Stadtmobil-Stellplätzen hat die Stadt einen weiteren Stellplatz in der Maicklerstraße Ecke Bahnhofstraße ausgewiesen. Somit hat dieser populäre CarSharing-Anbieter sechs Stellplätze in Fellbach, an denen die Reise beginnen kann.
Für Menschen, die gelegentlich mit dem Auto fahren wollen, aber kein eigenes Fahrzeug besitzen, ist CarSharing ein komfortables und günstiges Angebot.
Karte

Tadeusz, am 08.03.2013

EU-Bürgerbefragung zu Luftreinhaltung

Derzeit läuft die öffentliche Konsultation der EU Kommission zur Revision der Thematischen Strategie zur Luftreinhaltung. Bis zum 4. März sollten so viele EU Bürger wie mögliche an der Konsultation teilnehmen.

Kurzer Fragebogen, Langer Fragebogen

Diese Konsultation ist die Letzte Möglichkeit für EU-Bürger zu sagen, wie die europäische Luftreinhaltepolitik in den nächsten Jahrzehnten aussehen soll, bevor die Kommission im Herbst (Sept-Okt 2013) ihren Revisionsvorschlag zur Thematischen Strategie zur Luftreinhaltung einbringen wird. Die Kommission schaut dazu neben der Qualität auch sehr auf die Quantität der Antworten dieser Konsultation, deshalb gilt es möglichst viele Bürger zu mobilisieren, damit die Kommission auch einen ambitionierten Vorschlag zur Revision einbringt.

Tadeusz, am 21.02.2013

Schwarzfahren auf dem Fahrrad

Unter dem Titel "Jeder zweite Radler ohne Licht" bringt die Fellbacher Zeitung einen Artikel über das immer wiederkehrende Problem der plötzlich aus dem Nichts auftauchenden Schwarzen (Pedal-)Reiter. Auch wenn sich die Situation im Vergleich zu früheren Jahren leicht verbesset hat - es ist ein völlig unnötiges Ärgernis.
Besonders im Falle von Kindern und Jugendlichen, die ja das ganze Jahr über mit dem Fahrrad zur Schule fahren, wäre Aufklärung nötig. Das könnten Schulen, in Kooperation mit Verkehrsverbänden oder dem ADFC, besonders effektiv stemmen.

Ein Kommentar

Tadeusz, am 01.02.2013

Ist Tempolimit gefährlich?

Ein Lehrstück, wie man öffentliche Meinung manipuliert.
Casualties in 20mph zones UP by 24%

Untersuchungen haben ergeben, dass in Großbrittanien im Jahre 2011 die Zahl der Opfer in 20mph-Zonen (20 mph entspricht 32 km/h) drastisch gestiegen ist: um 17 Prozent mehr Tote und um 39 Prozent mehr Schwerverletzte als im Vorjahr.

Der suggerierte Trugschluss: Tempolimits in Städten verbessern nicht die Sicherheit:
Artikel bei MSN UK Cars, Artikel bei ClearAnswers

Der Pferdefuß bei dieser Argumentation:

- Die Zahl der Toten stieg von 6 auf 7. In der gleichen Zeit starben auf 30mph-Straßen (also ca. 50 km/h) 636 Personen. Etwa 1 Prozent der Todesfälle passiert also im verkehrsberuhigten Bereich.

- Noch deutlicher sind die Verhältnisse bei Schwerverletzten: knapp 300 in 20mph-Zonen, 125.000 in 30mph-Zonen.

- In der Publikation wurde nicht berücksichtigt, dass in der Zeit die Zahl der 20mph-Zonen angestiegen ist, als Folge einer Gesetzesnovelle von 2009.

Artikel bei YorkPress, Artikel im BMJ

Gleiches Thema, gleicher Trugschluss
Dänemark: Tempolimit rauf, Unfälle runter

Nach Erhöhung des Tempolimits auf dänischen Autobahnen von 110 auf 130 ist die Unfallzahl um ein Viertel gesunken.
Es lohnt sich aber, zu Ende zu lesen. Dann stellt sich heraus, dass die Erhöhung des Limits nicht die einzige Maßnahme war. Gleichzeitig wurden mehr Schilder aufgestellt und Strafen für Raser drastisch erhöht, in Folge dessen die Durchschnittsgeschwindigkeit von 118 km/h auf 113 km/h gesunken ist. Fazit: lieber moderate Einschränkungen einführen, diese aber konsequent durchsetzen.

Artikel bei WELT

Tadeusz, am 03.01.2013

Im Dialog mit Winne Hermann

Am 30. November 2012 fanden sich auf Einladung des Ministeriums etwa 100 Radlerinnen und Radler zum Dialog über die Radverkehrspolitik in Baden-Württemberg im Ministerium ein.

Bericht
Filmbeitrag
Zur Homepage des Ministeriums
Landesportal Radverkehr


Tadeusz, am 08.12.2012

Europäische Bürgerinitiative 30km/h

Die Europäische Bürgerinitiative "30km/h – macht die Straßen lebenswert!" startet ein europaweites Volksbegehren für Einführung von Tempo 30 als Regelfall in Städten und Wohngebieten. Der VCD gehört zu den Mitinitiatoren.
Tempo 30 ist eine kostengünstige Möglichkeit, Verkehrssicherheit zu erhöhen, Luftqualität zu verbessern und das Klima zu schützen. Immer mehr Städte und Kommunen führen diese Tempo 30 selbst auf Hauptverkehrsstraßen ein - mit durchweg positiven Erfahrungen.

Tadeusz, am 14.11.2012

Verkehrspolitik im Dialog

Die erste Veranstaltung aus der Reihe Verkehrspolitik im Dialog widmet sich dem Radverkehr. Verkehrsminister Hermann lädt alle interessierten RadfahrerInnen zur direkten Beteiligung an der Landespolitik ein. Am Freitag, dem 30. November können wir zwischen 17 und 20 Uhr im Verkehrsministerium unsere Ideen und Anliegen einbringen. Eine Anmeldung ist notwendig, um an der Pforte hereingelassen zu werden.

Zum Anmeldeformular

Tadeusz, am 19.10.2012

Car Sharing Schnupperwochen

Stadtmobil bietet zur Probe CarSharing für Unentschlossene. Bis Ende des Monats kann man ohne Anmeldegebühr die Leistung von Stadtmobil testen. Für Menschen, die im Alltag gut ohne Auto auskommen, manchmal aber eins brauchen, ist das System ideal - ob Kleinwagen für den Wochenendausflug oder Combi für mehr Gepäck, sogar Lieferwagen und Kleinlaster für den Umzug sind zu haben. Und man zahlt nur so viel wie man fährt.
Stellplätze sind in der ganzen Gegend verstreut, telefonisch, über Internet oder Smartphone kann schnell ermittelt werden, wo das nächste freie Auto steht und es reservieren oder gleich losfahren.
Mehr Info bei Stadtmobil Stuttgart

Tadeusz, am 09.10.2012

Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Vor wenigen Tagen meldete Der Spiegel, Grüne und SPD hätten sich darauf geeinigt, im Falle einer gewonnenen Bundestagswahl 2013 Tempo 30 in der StVO als Regelgeschwindigkeit in Ortschaften festzuschreiben.
Wichtige Hauptverkehrsachsen sollten weiterhin mit 50 km/h befahren werden können.
Diese Umkehrung, was Regel und was Ausnahme ist, wird seit Jahren von VCD, ADFC und Fuss e.V. gefordert. Erwartungsgemäß sind ADAC, CDU/CSU und FDP gegen eine "Gängelung" des Autofahrers.
Dabei ist Tempo 30 eine einfache, schnelle, billige und wirksame Methode, um Sicherheit zu erhöhen, Umwelt zu schützen und Lebensqualität zu verbessern: Mehr Info.

Leider wurde der Vorstoß des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, von der Parteispitze zurückgepfiffen (Artikel bei N24).


Tadeusz, am 21.06.2012

Falschparken ist kein Kavaliersdelikt

Zugeparkte Rad- und Gehwege werden von vielen Menschen und auch von Verwaltungsangestellten häufig stillschweigend hingenommen. Dabei ist es ein sicherheitsrelevanter Verstoß gegen klare Regeln: Auf Gehwegen darf nicht geparkt werden. Die Folgen reichen weiter als Enge und Verschandelung von Straßen:
Ein drastischer Fall ereignete sich kürzlich in Sindelfingen - die Beseitigung von Fahrzeugen durch die Feuerwehr kann lebensrettende Minuten kosten.

Artikel in StN: Toter bei Brand - Feuerwehr klagt über Falschparker

Tadeusz, am 08.02.2012

Stadtmobil in gesamter VVS-Region

Die Popularität des Autoteilens wächst - anstatt ein Auto für alle Fälle zu besitzen, haben die Mitglieder immer das Auto zur Verfügung, das sie benötigen: einen Kleinwagen für die Theaterfahrt, einen Combi für den Urlaub oder Transporter für den Umzug. Auch Fellbach hat mehrere Stellplätze, an denen man sein Auto spontan abholen kann. Stadtmobil Stuttgart kauft 2012 etwa 100 neue Fahrzeuge, die Hälfte davon als Ersatz für alte Autos. Desweiteren wächst die Zahl der Stellplätze in Stuttgart, darunter ein Transit-Stellplatz auf dem Gelände des Bethesda Krankenhauses.
Und auch die letzte Lücke in der Region schließt: Der Esslinger Carsharing-Verein VCD Gemeinschaftsauto hat seine Geschäfte stadtmobil Stuttgart übergeben, um damit im gesamten VVS-Bereich einen Carsharing-Service unter einheitlichen Bedingungen zu gewährleisten. Neben der Stadt Esslingen sind die Gemeinden Ostfildern und Reichenbach/Fils hinzugekommen.
CarSharing Stadtmobil

Tadeusz, am 07.02.2012

Staffel25 - Konzeptentwicklung

Staffel25 ist im Gange. Es gab schon zwei Werkstätten mit interessierten BürgerInnen, eine weitere zum Thema „Maßnahmenvorschläge“ folgt am 11.02.2012. Auch begleitende Veranstaltungen werden angeboten, besonders im Bereich Mobilität und Verkehr. Noch in diesem Jahr, am 03.12.2011 findet das 1. Planungscafe zur Vertiefung des Themenfeldes "Mobilität und Verkehr" statt.

Wie gut der Prozess weiter verläuft, wie überzeugend unsere Ideen dem Gemeinderat (von welchem letztendlich die Staffel25-Empfehlungen beschlossen werden müssen) erscheinen, was vereinbart und erreicht wird, hängt unter anderem von uns und unserer Beteiligung ab.

Deswegen hat die Fellbacher VCD-Ortsgruppe angeboten, den BürgerInnen die Möglichkeit zu geben, auf ihrer Homepage die Anregungen und Ideen einzutragen. Sie werden dann gesammelt und im Planungscafe am 03.12.2011 vorgestellt. Wir laden Sie ein, dies wahrzunehmen: Tragen Sie Ihre Anmerkungen bitte ein. Wenn Sie längere Ausführungen haben, schicken Sie sie an uns per Mail, oder noch besser: Kommen Sie zu einer der Staffel25-Veranstaltung!

Tadeusz, am 20.10.2011

Verkehrsminister Ramsauer läuft sich warm

Verkehrsminister Ramsauer sorgt sich um die Sicherheit. Schön, dass wir gemeinsame Ziele haben!

Nur die Mittel und Wege des Ministers sind anders als die Forderungen von Verkehrswissenschaftlern.

Den Autofahrern empfiehlt er, beim Fahren zur Entspannung eine Klassik-CD (Am Flügel: Peter Ramsauer) zu hören.
Beitrag von Sat1

Auch für die Radfahrer hat er eine Idee, nämlich eine Helmpflicht, obwohl bis heute keine einzige Studie eine statistisch auswertbare Wirksamkeit von Helmen belegen konnte, im Gegenteil - eine Helmpflicht nachgewiesenermaßen negativ wirkt.
Spiegel: Ramsauer liebäugelt mit Helmpflicht
Spiegel: Warum eine Helmpflicht wenig hilft

Tadeusz, am 19.10.2011

STAFFEL 25 startet

Im Fellbacher Stadtentwicklungsprozess STAFFEL 25 ist der Bereich „Mobilität und Verkehr“ ein wichtiges Themenfeld. Mit einem Expertengespräch zur „Mobilität der Zukunft“ am Mittwoch, 14. September, 19 Uhr im Großen Saal des Fellbacher Rathauses startet die Arbeit daran. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Die eigentliche Arbeit beginnt dann am Samstag, 17. September in der Schwabenlandhalle. Interessierte Bürger können in einer der sechs Themengruppen an der Planung unserer Zukunft teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber aus organisatorischen Gründen empfohlen.

Der VCD Fellbach wird sich vor allem bei der Verkehrsplanung beteiligen.

Mehr Info...

Unser Wunsch ist eine Stadt, in der Mobilität nicht nur mit dem PKW möglich ist, in der Fußverkehr und Fahrradfahren nicht nur auf schmalen Seitenstreifen, sondern mitten im Geschehen möglich ist und Spaß macht, Die Stadt muss den Bürgern gehören, nicht den Fahrzeugen! Kopenhagen hat es vorgemacht. Das Zentrum ist eine riesige Fußgängerzone. Anfangs gab es noch Widerstand der Laden- und Restaurantbesitzer. Bis sie merkten, dass Fußgänger für viel mehr Umsatz sorgen. (Aus Spiegel Online)

Tadeusz, am 14.09.2011

VCD-Ausflug

Dieses Jahr führt uns die VCD-Ausflugstour durchs idyllische Kinzigtal im Schwarzwald. Mit der gleichnamigen Kinzigtalbahn KBS 721 geht es von Alpirsbach auf der Württembergischen Seite mit seiner berühmten Brauerei über Schiltach nach Wolfach. In Hausach, dem historischen Startpunkt der Kinzigtalbahn auf Badener Gebiet beenden wir unsere Tour durch den Schwarzwald.

Termin: Sonntag, 28.08.2011, 11:00 in Alpirsbach

Einladung und Info

Tadeusz, am 21.07.2011

Tempo 30 in der Stadt

Mit Ausnahme von Hauptverkehrsstraßen sollte in Innenstädten Tempo 30 als Regel gelten. Das hat viele Vorteile:

Eine Tempo-30-Zone lässt sich auch viel menschenfreundlicher gestalten. In vielen Fällen entfällt die Notwendigkeit, Radwege auf dem Gehweg einzurichten und Ampeln für Fußgänger aufzustellen. Dadurch entfallen Wartezeiten an Ampeln sowie Umwege für Radler und Fußgänger jeweils bis zur nächsten Kreuzung mit Ampel. Von breiteren Gehwegen und ruhigerem Verkehr profitieren nicht nur die Anwohner, sondern auch der Handel sowie Gastronomiebetriebe.
Nachteile in Form längerer Fahrzeit für die Autofahrer fallen so geringfügig aus, dass sie die Vorteile (Sicherheit, Umweltbelastung, Verkehrsfluss) nicht mal annähernd aufwiegen können. So wäre am Beispiel der nördlichen Bahnhofstraße in Fellbach zwischen Stuttgarter Straße und Bahnhof bei Fahrt mit durchgehend 50 km/h ein theoretisch möglicher Vorteil von max. 29 Sekunden zu erzielen. In der Praxis ist es tagsüber kaum möglich, schneller als 30 zu fahren.
Artikel in der Zeit

Tadeusz, am 21.07.2011

Grundstein für nachhaltige Verkehrspolitik

Der VCD gratuliert Winfried Kretschmann

Der Verkehrsclub Deutschland gratuliert Winfried Kretschmann zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. Winfried Kretschmann ist aus unserer Sicht der richtige Mann an der Landesspitze, um die im Koalitionsvertrag formulierten Vereinbarungen erfolgreich auf den Weg zu bringen und Baden-Württemberg zu einem Musterländle in den Bereichen ‚Erneuerbare Energien’ und ‚Nachhaltige Mobilität’ zu machen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Pressemeldung

Tadeusz, am 12.05.2011

Radmitnahme bei Ausflugstouren

Am 1. Mai ist es endlich wieder soweit – dann bringen Radwanderbusse und Radzüge freizeithungrige Zweiradfans und Wanderfreunde wieder zu attraktiven Ausflugszielen in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, freut sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.

Wer bereits sein Ziel vor Augen hat, aber auch noch unentschlossenen Radfahrerinnen und Radfahrer, bietet die Übersicht auf der Homepage des VCD eine breite Auswahl an Radzügen und Radwanderbussen.

Mehr Infos und Links finden Sie in der Pressemeldung.

Tadeusz, am 27.04.2011

S21: Faktenprüfung vor Volksabstimmung

Angesichts der strittigen Positionen der beiden Wunsch-Koalitionäre zu Stuttgart 21, sollten sich SPD und Grüne zunächst an die Fakten halten, appelliert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) an die Verantwortlichen: „Die Schlichtung zu S21 hat viele Schwachpunkte offen gelegt – bevor man sich nun auf eine Volksabstimmung festlegt, sollten zuerst die offenen Fragen beantwortet werden“, so VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Pressemeldung des VCD vom 19.04.2011

Tadeusz, am 19.04.2011

Zukunft der Mobilität

Am 7 April um 19 Uhr findet ein Vortrag und Podiumsdiskussion in der VHS Heilbronn statt:

Die Zukunft der Mobilität am Beispiel des Automobils

mit Jürgen Königstedt (AUDI), Werner Korn (VCD) und als Moderator Alexander Schnell (Heilbronner Stimme).

Info und Einladung

Tadeusz, am 01.04.2011

Porsche verklagt VCÖ

Nach Ansicht des Porsche-Konzerns gat der ökologische Verkehrsverband VCÖ (unser Pendant in Österreich) kein Recht zu behaupten, die Fahrzeuge des Konzerns würden zu viel CO2 ausstoßen, und fordert Schadenersatz wegen Geschäftsschädigung.

Dabei hatte VCÖ in einer Medienaussendung eine von der EU-Kommission mitfinanzierte Studie zitiert, laut welcher der weltweit zweitgrößte Fahrzeughersteller Autos mit vergleichsweise hohem CO2-Ausstoß produziert. Auch die Basisdaten dazu habe die EU geliefert. Demnach liege der durchschnittliche Treibhausgas-Ausstoß aller zur Gruppe gehörenden Marken innerhalb der Union bei 153 Gramm Kohlendioxid (g/CO2) pro Kilometer. Das ergibt Rang 12 von 14.

Mehr dazu bei nachhaltigkeit.org

Mehr dazu bei Die Presse

Der VCÖ bittet um Unterstützung der Öffentlichkeit - der Milliardenschwere Konzern versucht einen gemeinnützingen Verein mit Klagen einzuschüchtern und so eine sachliche Diskussion im Ansatz un ersticken.

Aktuelles vom 04. April:
Der Streit zwischen Porsche und VCÖ ist beigelegt!
Mehr dazu bei VCÖ

Tadeusz, am 31.03.2011

Nord-Ost-Ring (vorerst) gestoppt

Die Wahlschlappe der Schwarzgelben Landesregierung ist nicht nur auf S21 und Fukushima zurückzuführen. Auch das sture und einseitige Festhalten am Ausbau der Straßen auf Kosten anderer VCerkehrsmittel und der Umwelt hat Wähler zur Abkehr von der Regierungskoalition bewegt.
So ist das Thema des Nord-Ost-Ringes für Fellbach besonders heiß - nachdem der CDU-Kandidat Dr. Pröfrock sich als Befürworter der Autobahnverlängerung geoutet hatte und die FDP bzw. Freie Wähler die Position JA zu Straßen, aber nicht vor meinen Fenstern! vertritt, waren die Ergebnisse der Landtagswahl überaus deutlich: überproportionale Gewinne der Grünen, dramatische Verluste bei der CDU, die ohne NO-Ring-Gegner Christoph Palm als Kandidaten eine eindeutige Pro-Straßenbau-Position eingenommen hat.

Als logische Konsequenz aus der Wahlschlappe hat das RP den Schluss gezogen, die Planungen des NO-Rings vorerst auf Eis zu legen.

Mehr bei StZ

Tadeusz, am 31.03.2011

BUVKO in Trier


Vom 18.-20. März 2011 fand in Trier der 18. Bundesweite Umwelt- und Verkehrskongress BUVKO unter dem Motto „Grenzen des Verkehrs, Verkehr ohne Grenzen“ statt. Der Kongress ist vorbei, wirkt aber nach(haltig): Über 300 Kongressteilnehmer und Referenten haben die Grenzen des Verkehrs ausgelotet und Lösungsvorschläge für eine ökologische Verkehrswende erarbeitet. Die Ergebnisse des Bundesweiten Umwelt- und Verkehrskongresses werden in Kürze veröffentlicht.

Zur Startseite des BUVKO

Tadeusz, am 24.03.2011

Bahn sahnt bei S21 ab

Grubes Geschenk verkehrt sich ins Gegenteil

Stuttgart. Einen handfesten Skandal nennt Dr. Werner Sauerborn vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, was Wirtschaftsfachleute der Parkschützer über die Finanzierung von Stuttgart 21 herausgefunden haben: Die tatsächliche Lastenverteilung verkehre sich ins Gegenteil. Nicht Bund und Bahn finanzierten den Großteil des Projekts, wie es Ministerpräsident Stefan Mappus gerne in Wahlkampfreden herausstellt, sondern in erster Linie Stadt und Land. Beziehe man alle mit dem Projekt zusammenhängenden Zahlungsflüsse und Verzichtleistungen in die Gesamtrechnung mit ein, stelle sich laut Sauerborn heraus, dass die Bahn doppelt soviel Einnahmen erzielt, wie sie ins Projekt investiert. Bahnchef Grubes Spruch, die Bahn schenkt Stuttgart einen Bahnhof, komme angesichts dieser Erkenntnis einer Verhöhnung von Land und Leuten gleich.

Broschüre über die Lastenverteilung bei S21

Tadeusz, am 23.03.2011

Ambitioniertes Klimaschutzkonzept

VCD bewertet Klimaschutzkonzept 2020PLUS des Landes als ambitioniertes Vorhaben

Bereits im Generalverkehrsplan 1995 habe die Landesregierung für Kraftfahrzeuge einen durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometern als Einsparungsziel angestrebt und bisher weit verfehlt, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

So wolle die Landesregierung im landesweiten Bahnverkehr auch einen 80-prozentigen Zuwachs bei den Fahrgastzahlen erreichen, laufe aber nach Ansicht des VCD Gefahr, aufgrund der unzureichenden Kapazität des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 mit ihrem Ziel bereits zu Beginn zu scheitern.

„Wie sollen diese zusätzlichen Fahrgäste rund um Stuttgart ‚zum Zuge kommen’, wenn der neue Bahnhof bei Stuttgart 21 nur 30 Prozent mehr Züge als heute der Kopfbahnhof bewältigen kann?“

Ganze Pressemeldung

Tadeusz, am 22.03.2011

Bahn AG setzt auf Atom

Die Bahn AG setzt auf Laufzeitverlängerung.

Am Schrottmeiler GKN in Neckarwestheim, der lt. Ausstiegsvertrag hätte abgeschaltet werden müssen, baut die Bahn AG einen neuen Umformer. Dieser dient dazu, die Energie in 16,7 Hz Wechselstrom umzuwandeln, der für die Bahnstromleitungen benötigt wird.

Die Bahn macht sich dadurch noch mehr von Atomstrom abhängig und unterstützt auch den Ausstieg aus dem Ausstieg, indem sie den Schrottmeiler modernisiert. Finanziert wird die knapp 50 Mio. teure Anlage zu 20% von der Bahn AG, den Rest zahlt der Bund, z.T. aus dem Konjunkturpaket.

Wir wünschten uns eine Bahn, die mit erneuerbarer Energie fährt, und eine Regierung, die Konjunkurpakete für moderne, umweltfreundliche Technologien bereitstellt.

Deshalb: Anti-Atom-Demo am kommenden Samstag, 12.03 nicht verpassen!

Tadeusz, am 09.03.2011

Infotisch über K21

Zusammen mit dem Bündnis Rems-Murr gegen S21 und den Grünen hatte der VCD letzten Samstag einen Infostand am Fellbacher Markt.


Tadeusz, am 08.03.2011

Lokführer-Streiks gehen weiter

Eine große Mehrheit der GDL-Mitglieder hat für unbefristete Streiks gestimmt. In dieser Woche soll sich der Arbeitskampf jedoch auf den Güterverkehr konzentrieren.

Neben Kritik aus der Wirtschaft distanziert sich auch der Fahrgastverband Pro Bahn von der GDL. Verbandschef Karl-Peter Naumann forderte die Gewerkschaft auf, künftig "andere Formen des Streiks" zu nutzen. Der Streik sollte vor allem die Bahnunternehmen treffen und nicht in erster Linie die Fahrgäste, sagte Naumann der "Passauer Neuen Presse". Es könne nicht sein, dass die Kunden in Geiselhaft genommen werden, "obwohl sie eigentlich dieselben Interessen haben wie die Gewerkschaften".

Artikel in spiegel.de

Artikel in Travel24

Tadeusz, am 08.03.2011

Geld sparen mit ÖPNV

Anstatt sich über die steigenden Spritpreise seit der Einführung des neuen Biosprits E 10 zu ärgern, empfiehlt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Verbrauchern einen Blick auf die Online-Sprit-Spar-Rechner der Verkehrsverbünde zu werfen. Mit wenigen Klicks kann sich jeder ausrechnen lassen, wie viel ihn die tägliche Fahrt zur Arbeit mit dem Auto im Vergleich mit einem Bus- oder Bahnticket kostet, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. Ein Service, mit dem Pendler bares Geld sparen können.

Wer auf sein Auto angewiesen ist, findet Tipps, wie er seinen Verbrauch und die Kosten senken kann.

Ganze Pressemeldung

Kostenvergleich bei VVS

Tadeusz, am 04.03.2011

Winfried Hermann in Schorndorf

19:30 in der Künkelin-Halle (Restaurant Courage):

Winne Hermann (Die Grünen), ehemals Landesvorsitzender in Ba-Wü, seit 1998 im Bundestag, dort Vorsitzender im Ausschuss Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, im November als Experte in den Schlichtungsverhandlungen zu Stuttgart 21:

"Nachhaltige Mobilität ist das Leitbild meines verkehrspolitischen Engagements. Das heutige Verkehrssystem ist nicht nachhaltig. Das muss sich ändern. Wir müssen mit mehr Effizienz, technischen Innovationen, neuen logistischen Konzepten und der intelligenten Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel ein umweltverträgliches Mobilitätssystem gestalten. Dazu bedarf es einer attraktiveren Bahn, eines verbesserten Öffentlichen Verkehrsangebot genauso wie umwelt- und klimafreundlicher Autos."

Wie diese Mobilitätskultur der Zukunft aussehen kann, erläutert Winne Hermann in seinem Vortrag.

Tadeusz, am 27.02.2011

Zwei Pressemitteilungen

Karlsruhe stärkt Versammlungsfreiheit

Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts lässt ausdrücklich auch für Bahnhofshallen der DB AG Demonstrationen oder das Verteilen von Flugblättern zu.

Nachrichten bei ZDF

VCD lobt Krisenmanagement
Angesichts des Streiks der Lokführer war zumindest im Großraum Stuttgart die DB bemüht, die Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, lobt Matthias Lieb das Krisenmanagement der Bahnverantwortlichen.

Ganzer Text der PM

Tadeusz, am 23.02.2011

Das Wunder von Remseck

Seit Jahren leiden die Remsecker unter Verkehrsbelastung und Dauerstau auf der Neckarbrücke. Eine Lösung sollte eine neue Neckarbrücke bei Aldingen bringen, die allerdings als Einstieg in den in vielen umliegenden Kommunen umstrittenen und vom VCD abgelehnten Nord-Ost-Ring.

Nachdem die Ampelschaltung an der Brücke neu justiert wurde, sind die Staus plötzlich verschwunden.

Artikel in Stuttgarter Zeitung

Mehr zum Nor-Ost-Ring: Arge Nord-Ost.



Tadeusz, am 03.02.2011

Generalverkehrsplan - Ansammlung von Widersprüchen

Der VCD hat mit dem Generalverkehrsplan (GVP) 2010 und dem Entwurf für das Klimaschutzkonzept 2020PLUS zwei wichtige Zukunftskonzepte der Landesregierung Baden-Württemberg analysiert und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Beide Vorhaben weisen eine Vielzahl an Widersprüchen auf. Der Generalverkehrsplan torpediere sogar die europäischen Bemühungen für den Klimaschutz.
Ganze Pressemeldung

Tadeusz, am 01.02.2011

Entschädigung für S-BahnfahrerInnen

„Auch zwei Wochen nach der vermeintlichen Rückkehr zum „normalen“ S-Bahnfahrplan sind die Stuttgarter S-Bahnen im Berufsverkehr regelmäßig verspätet“, kritisiert Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.
„Wir bekommen immer wieder Beschwerden von Fahrgästen, die sich über die ‚Placebo-Entschädigung’ ärgern. Aus diesem Grund haben wir nun ein Beschwerdeformular entwickelt, mit dem sich die Kunden des Öffentlichen Verkehrs direkt an den verantwortlichen VRS wenden können."

Vorlage für Beschwerdebrief

Ganze Pressemeldung

Tadeusz, am 25.01.2011

Ausbau der Rheintalbahn gestoppt

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fordert Klarheit von der Politik: „Bund, Land und Bahn müssen sich erklären, was im Rheintal verkehrspolitisch tatsächlich notwendig ist. Derzeit wird zwischen Karlsruhe und Basel eine ICE-Schnellfahrstrecke geplant, tatsächlich boomt aber der Güterverkehr.“ Auch die Schweiz erwartet den raschen Ausbau der Rheintalbahn, um endlich mehr Güter auf die Schiene zu verlagern.

Pressemeldung

Tadeusz, am 19.01.2011

Umwelt- und Verkehrskongress

Vom 18. bis 20. März 2011 wird der 18. BUVKO in Trier an der Mosel veranstaltet. Er steht unter dem Motto „Grenzen des Verkehrs, Verkehr ohne Grenzen?“.
Programm, Anmeldung und mehr Info bei BUVKO

Tadeusz, am 17.01.2011

Infoabend über Stuttgart 21

Am Donnerstag, 13. Januar 2011, fand in der Festhalle Schmiden eine sehr gut besuchte Veranstaltung der Stadt Fellbach statt. Es sprachen: Prof. Heimerl (Entwickler des Konzepts des Durchgangsbahnhofs) und Klaus Arnoldi (Mitentwickler des Alternativkonzepts K21).

Ein Bericht ist auf der Homepage der Grünen Fellbach zu finden.

Tadeusz, am 14.01.2011

Umweltverbände kritisieren neuen Generalverkehrsplan

Heute wurde der neue Generalverkehrsplan (GVP) des Landes vom Kabinett verabschiedet. Die baden-württembergischen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesnaturschutzverband (LNV) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisieren den neuen GVP als völlig unzureichend, um dem vom Land selbstgesetzten Anspruch einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung auch tatsächlich gerecht werden zu können. „Das Land hat eine weitere Chance vertan, den Verkehr nachhaltig und zukunftsgerecht zu gestalten“, kritisiert Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND.

Ganze Pressemeldung

Tadeusz, am 14.12.2010

Nebenjob für besseren Verkehr

Dringend: der VCD Baden-Württemberg sucht Unterstützung (Mini-Job)
Stellenanzeige

Tadeusz, am 05.12.2010

Ende der Stuttgart-21-Schlichtung

Der Verkehrsclub Deutschlands (VCD) sieht sich darin bestätigt, dass sein Konzept K21 besser ist und fordert: „Bis alle Unstimmigkeiten und Zweifel rund um die Planung von Stuttgart 21 beseitigt sind und solange die Ergebnisse des von Geißler geforderten Stresstest-Simulation für Stuttgart 21 nicht feststehen, muss es einen Bau-, Ausschreibungs- und Vergabestopp geben!“

Allein die Tatsache, dass es zu der Schlichtung gekommen ist, bei der das bürgerliche Bündnis gegen S21 von der Bahn und der Landesregierung als Gesprächspartner akzeptiert werden musste, ist ein großer Erfolg für die engagierten und mündigen Bürgerinnen und Bürger und ein großer Gewinn für die Demokratie.

Das Ergebnis der Schlichtung, obwohl es den Standpunkt des VCD gestärkt hat, ist enttäuschend: Der Schlichter Heiner Geißler empfahl S21 weiterzubauen, nicht weil es besser ist als das Gegenkonzept K21, sondern aus formell-rechtlichen Gründen: Die Bahn hat das Baurecht, ein Baustopp wäre nur politisch durchsetzbar. Der politische Wille fehlt aber, ebenso wie die formellen Bedingungen für einen Volksentscheid. Es ist eindeutig ein Erfolg der Projektbefürworter, die jahrelang keine Diskussion duldeten, Proteste ignorierten und Fakten schufen.

Eine gewisse Genugtuung empfinden wir trotzdem: Der Schlichter verordnete der Bahn weitreichende Nachbesserungen am Projekt auf der Basis der vom Bündnis gegen S21 vorgebrachter Kritikpunkte. Erst durch die Erfüllung dieser Forderungen wird S21 funktionsfähig. Die Frage der daraus resultierenden höheren Kosten bleibt vorerst offen

Pressemitteilung vom 30.11
Pressemitteilung vom 01.12.2010

Wortlaut des Schlichterspruchs

Tadeusz, am 01.12.2010

Nikolauszug nach Maulbronn

Ein umweltfreundliches Adventsvergnügen: Am Sonntag, 5. Dezember, bietet der Nikolauszug von Ulm über Stuttgart zum romantischen Weihnachtsmarkt im Weltkulturerbe Kloster Maulbronn ein ganz besonderes Wintererlebnis. Im Zug gibt es eine Adventsüberraschung und einen Gutschein für die Modellbahnausstellung im Kloster.

Mehr Info und Fahrplan

Tadeusz, am 25.11.2010

Erste Fahrradstraße in Fellbach

Die Pfarrer-Sturm-Straße wird in eine Fahrradstraße umgewidmet. Die Stadt Fellbach erfüllt damit eine wichtige Forderung des VCD Fellbach.
Es ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Radverkehrsförderung - Radfahrer werden dadurch verstärkt als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Mehr Radverkehr bedeutet weniger Umweltbelastung, weniger Lärm, sicherere Straßen, gesündere Menschen und weniger Flächenverbrauch durch motorisierten Verkehr, also eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität, ohne dass dafür wesentliche Investitionen nötig wären und ohne dass autofahrende Anwohner deswegen bei der Durchfahrt oder beim Parken Einschränkungen erleiden müßten.

Die ausgewiesene Strecke ist Teil einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung, die die gefährliche Bahnhofstraße entlastet und Radfahrer bequem und sicher zu zentralen Einrichtungen, wie dem Rathaus, Musikschule, Stadtbibliothek und Schwabenlandhalle leitet.

Der VCD Fellbach begrüßt diese zukunftsweisende Entscheidung der Stadtverwaltung.

Am Montag, dem 15. November fand um 18:00 Uhr am Spielplatz Ecke Mozartstraße eine Infoveranstaltung zu diesem Thema statt. Trotz heftigen Regens waren viele interesseirte Bürgerinnen und Bürger anwesend. Eine Frage aus dem Publikum lautete "Warum wird die Fahrradstraße nicht gleich über die Theodor-Heuss-Str. bis zum Bahnhof verlängert?" Das ist auch unser Wunsch!

Tadeusz, am 12.11.2010

S21 - Schlichtung Zwischenbilanz

Der erste große Erfolg der S21-Gegner: bei Großprojekten kann die Bevölkerung nicht mehr übergangen werden. Die Projektbetreiber sind gezwungen, öffentlich ihre Pläne vorzustellen und Schwachstellen zuzugeben.

Zwischenbilanz des VCD

Tadeusz, am 10.11.2010

Infotisch über Stuttgart-21

Nach dem brutalen Vorgehen der Polizei am 30. September gegen eine friedliche Demonstration, bei dem es Hunderte, zum Teil schwer Verletzte gab, ist das Interesse für das Thema sprunghaft gestiegen.

Der Infotisch unseres Bündnisses Rems-Murr gegen Stuttgart-21 am Markttag in Fellbach wurde von vielen Passanten aufgesucht, die sich informieren wollten und ihre Entschlossenheit bekundeten, gegen S21 zu kämpfen.

Der VCD setzt sich von Anfang an gegen dieses unnütze Prestigeprojekt ein und entwickelt mit alternative Konzepte (K-21)

Tadeusz, am 02.10.2010

Infoabend zu S-21 in Winnenden

Am Montag, 23.08.2010 durften wir bei einem Infoabend des Bündnisses Rems-Murr gegen S-21 einen Vortrag über S-21 und das Alternativkonzept K-21 präsentieren.

Bericht mit Bildern

Tadeusz, am 24.08.2010

Probefahrt mit Pedelec

Der VCD Fellbach war am Markttag mit einem besonderen Infotisch präsent.

Wir informierten insbesondere über Radverkehr, Elektromobilität, aber auch über andere Themen des VCD.

Für Interessierte war eine (kostenlose) Probefahrt mit einem Pedelec möglich.


Bericht

Tadeusz, am 24.08.2010

Für umweltbewusste Autofahrer: die Autoumweltliste ist da!

Schon heute können sich umweltbewusste Autofahrer für klimaschonende und alltagstaugliche Fahrzeuge entscheiden. Welche das sind, zeigt auch in diesem Jahr wieder die VCD Auto-Umweltliste. Gleich mit zwei Testsiegern kann Toyota punkten: Den ersten Platz teilen sich der Auris Hybrid und der Prius Hybrid. Auch den dritten Platz sichert sich Toyota mit dem iQ.

Seit 1989 erscheint die VCD Auto-Umweltliste, mit der der ökologische Verkehrsclub allen, die ein Auto kaufen möchten, eine kompetente Entscheidungshilfe an die Hand gibt. Bewertet wurden über 350 aktuelle Pkw-
Modelle anhand der Klimabelastung durch CO2 sowie der Belastung des Menschen und der Umwelt durch Lärm und Schadstoffe. Autos, die mehr als 180 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, wurden nicht in die Liste aufgenommen.

Mehr Info...

Die VCD Auto-Umweltliste 2010/2011 enthält alle relevanten Daten und Bewertungen zu über 350 aktuellen Pkw-Modellen. Sie ist für 5,90 Euro Bearbeitungs- und
Versandkostenpauschale zu bestellen bei:
VCD Versandservice,
Heinrich-Sommer-Straße 13,
59939 Olsberg,
Fon 02962-845865,
Fax 02962-800155,
E-Mail


Tadeusz, am 18.08.2010

Vorreiterrolle verpasst

Mit seinem "Grundsätzlich ja, aber nicht hier und nicht jetzt" zur Fahrradstraße hat Fellbachs Gemeinderat die Chance verpasst, zum Vorreiter in der Region zu werden. Der Gemeinderat möchte zuerst in einem "Pilotprojekt" Erfahrungen sammeln, als ob es nicht genügend positive Erfahrungen in den letzten 20 Jahren gegeben hätte (siehe Dossier zu Fahrradstraßen.

Inzwischen hat Stuttgart beschlossen, eine erste Fahrradstraße in der Eberhardstraße einzurichten. Mit wenig Aufwand, ist es ein Schritt in die richtige Richtung, von dem Radler und Radlerinnen schon nach der Sommerpause profitieren sollen.

Mehr Info...

Tadeusz, am 28.07.2010

Radshow am Wochenende

Am 17. und 18. Juli präsentiert sich der ökologische Verkehrsclub VCD beim 8. Kinder- und Jugendfestival auf dem Stuttgarter Schlossplatz und im Bereich des Oberen Schlossgartens mit der bundesweiten Radshow der Verbraucherallianz "für mich.für dich.fürs klima". "Rad-Fans und Drahtesel-Muffel können beim kostenlosen Probefahren mit Elektrorädern ein überraschend neues Fahrgefühl entdecken", ist sich Matthias Lieb, VCDLandesvorsitzender, sicher.

Mehr Info...

Tadeusz, am 13.07.2010

Diskussion über Fahrradstraße

Jetzt wird in der Zeitung die Diskussion zwischen den Fraktionen fortgesetzt, die im Gemeinderat und seinen Ausschüssen hätte stattfinden sollen:
Artikel in der FZ
Leserbrief von U. Lenk (FW/FD)
Leserbrief von H. Raß (SPD)
Leserbriefe von U. Lenk (FW/FD) und H.-U. Spieth (CDU)
Stellungnahme des VCD Fellbach
Stellungnahme von A. Ilmurzynska (Grüne)
Leserbrief von A. Möhlmann (SPD)

Inzwischen kommt es auf der Bahnhofstraße weiterhin zu gefährlichen Situationen.

Zum Artikel...

Tadeusz, am 05.07.2010

Große Demo gegen Stuttgart-21



Auch die Fellbacher weden die Folgen von dem Milliardengrab S-21 empfindlich zu spüren bekommen. Deshalb folgen wir dem Aufruf und fahren mit S-Bahn oder Fahrrad zum Großen Parkschützerfest.

Mehr Info zu S-21 und zur Demo

Tadeusz, am 04.07.2010

Gemeinderat verhindert Fahrradstraße

Große Fraktionen setzen sich durch: Enttäuschung bei Radfahrern.

Am 22. Juni 2010 hat der Fellbacher Gemeinderat mit den Stimmen der großen Fraktionen entschieden, "vorerst" keine Fahrradstraße auszuweisen.

Ausführliche Infos, Hintergründe und Stellungnahme finden Sie unter Konzepte.

Artikel in der FZ

Tadeusz, am 03.07.2010

Feinstaub-Diskussion

Fußgänger und Radfahrer erzeugen keinen Feinstaub

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Umweltzonen im Land sind unverzichtbare Nothilfemaßnahmen um die Feinstaubgrenzwerte der EU auch nur annähernd einzuhalten. Stuttgart gilt zu Recht als Feinstaubhauptstadt, denn die Menschen in der Landeshauptstadt sind weiterhin massiven Belastungen ausgesetzt. Insofern ist es verwunderlich, dass die Einfahrtsbeschränkungen so spät kommen und bisher nur Fahrzeuge mit roter Plakette betreffen.“

Volle Pressemitteilung

Tadeusz, am 03.07.2010

Erste Stadtteilbefahrung

Letzten Samstag begutachtete eine Gruppe von elf engagierten Radfahrerinnen und Radfahrern unterschiedlichen Alters die Nord-Süd-Verbindungen zwischen Bahnhof und Rathaus. Die Befahrung und anschließende ausgiebige Diskussion im Café „Mocca“ organisierte die Fellbacher Ortsgruppe des VCD.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zu dem Schluss, dass der Radweg in der Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Stuttgarter Straße so viele Mängel aufweist, dass er eigentlich abgeschafft gehört: Das Zusammenpferchen von Fußgängern und Radfahrern auf so einem schmalen Streifen ist nach der novellierten StVO nicht zulässig.

Bessere Alternativen bieten die Theodor-Heuss-, die Esslinger und die Pestalozzistraße, auf denen Fahrradfahrer die Fahrbahn benutzen.

Ein genauer Bericht steht unter Konzepte.

Tadeusz, am 28.04.2010

Sehr gut besuchter Vortrag von Werner Korn

Am 20. April organisierte das Bündnis Rems-Murr gegen Stuttgart-21, an dem auch der VCD Fellbach beteiligt ist, eine Infoveranstaltung in Fellbach, die sehr gut besucht war. Der Referent war Werner Korn vom VCD Baden-Württemberg. Ein ausführlicherer Bericht, sowie Links zu Presseartikeln, stehen auf der Homepage des Bündnisses.

Tadeusz, am 21.04.2010

Stadtteil- Befahrung

Wir laden Sie zur ersten Stadtteilbefahrung per Rad ein. Die Befahrung findet statt am Samstag, dem 24.04.2010 und beginnt um 15:00 Uhr. Treffpunkt ist der Platz vor Bioladen Fischermühle gegenüber vom Bahnhof. Sie können gerne Fotokamera und Schreibuntensilien mitbringen.

Wir wollen gemeinsam die möglichen Nord-Süd-Routen zwischen Bahnhof und B14 erkunden. Wir dokumentieren Konfliktstellen und überlegen Verbesserungsmöglichkeiten mit dem Ziel, Rad- und Fußverkehr in der Stadt attraktiver und sicherer zu machen.

Nach der Fahrt treffen wir uns gegen 16:00 Uhr zu einer Abschlussdiskussion, bei der wir unsere Erkenntnisse austauschen. Diese Erkenntnisse werden anschließend der Stadtverwaltung und der Presse zur Verfügung gestellt sowie auf der VCD-Homepage veröffentlicht. Die Diskussion findet, je nach Wetter, im Freien oder in einem nahegelegenen fahrradfreundlichen Lokal statt. Bei sehr schlechtem Wetter wird die Fahrt auf einen anderen Termin verlegt.

Hier gibt es auch die Einladung zum Ausdrucken.

Tadeusz, am 14.04.2010

Sicherheit im Radverkehr - was können wir tun?

Zu unserer ersten Diskussion am 30. März 2010 Restaurant Stadio sind etwa 20 Gäste erschienen.

Birgit Maier vom Landesverband stellte den VCD und seine Ziele vor.
Anschließend erklärte Werner Schüle, der in Fellbach 19 Jahre lang den bekanntesten Fahrradladen Pedalo führte, die neuesten Entwicklungen in der Fahrradtechnik.
Zum Schluss sprach Tadeusz Rzedkowski von der Ortsgruppe Fellbach über Ursachen von Unfällen und Maßnahmen zu deren Vermeidung. Es ergab sich eine interessante Diskussion über verschiedene Arten von Radwegen sowie die Ursachen von regelwidrigem Verhalten von Verkehrsteilnehmern und -teilnehmerinnen.

Hier kann der Vortrag heruntergeladen werden.

Tadeusz, am 23.02.2010

Landkreis-Radkarte erhältlich

Die neue Landkreis-Radkarte Rems-Murr im Maßstab 1:50000 wurde herausgegeben vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) in Kooperation mit dem Rems-Murr-Kreis.
Infos zu den vorgestellten Radtouren findet man auf der Homepage des Kreises.
Erhältlich ist die Radkarte im Buchhandel zum Preis von 6,90 Euro oder online beim LGL.

Tadeusz, am 17.02.2010

Die Grüne Maut

Die Stuttgarter Grünen laden ein zur Öffentlichen Anhörung über ein alternatives Konzept einer PKW-Maut.
Freitag, 26. Februar 2010
15.00-18.00 Uhr
Landtag von Baden-Württemberg
Plenarsaal
Konrad-Adenauer-Straße 12, 70173 Stuttgart
(fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt)

Einzelheiten...

Anmeldung bis zum 22.02.2010 bei:
Büro Werner Wölfle, MdL
E-Mail: werner.woelfle@gruene.landtag-bw.de
Telefon: 0711 / 2063-703 oder -678
oder Fax: 0711 / 2063-660


Tadeusz, am 09.02.2010

Warum Stuttgart21 ein Irrsinnsprojekt ist

...steht eigentlich außer Frage. Ausführliche Begründungen finden wir auf der Homepage Kopfbahnhof-21, bei der Frankfurter Rundschau, beim Landesverband des VCD.
Es stellt sich die Frage, warum die Verantwortlichen wider besseres Wissen und gegen den Willen der Bevölkerung daran festhalten.
Wenn es um viel Geld geht, scheint das Votum der Wähler nicht mehr viel zu gelten.

Tadeusz, am 01.02.2010

Nord-Ost-Ring - Erörterung

Am 10. Februar 2010 um 15:00 Uhr beginnt im Regierungspräsidium, Ruppmannstr. 21 in Stuttgart-Vaihingen, die Erörterungsverhandlung zur geplanten Nordostringbrücke bei Aldingen.
In Zeiten, wenn die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Umbaus des Verkehrs immer offensichtlicher ist, hält das RP gegen alle Tatsachen und gegen den Willen der Bevölkerung an einem unsinnigen Projekt fest, im Glauben, dass man Verkehrsprobleme nur durch den Ausbau des Straßennetzes verhindert.
Mehr Info finden Sie auf der Homepage der Arge Nord-Ost.

Tadeusz, am 26.01.2010

Willkommen!

Dies ist die Homepage der Ortsgruppe Fellbach des VCD.
Zukunftsfähige Verkehrspolitik ist für den VCD nicht nur auf ein einziges Verkehrsmittel fixiert, sondern setzt auf eine intelligente Kombination und das sinnvolle Miteinander aller Arten von Mobilität. Mehr zu den Zielen des VCD erfahren Sie auf der Homepage.

In diesem Sinne wollen wir die Verkehrspolitik Fellbachs zusammen mit den Fellbacher Bürgern, Vereinen, Schulen und Gewerbe beeinflussen, wir wollen Konzepte entwickeln, die die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung und des Gewerbes genauso wie die Lebensqualität und Belagne des Umweltschutzes berücksichtigt. Damit unsere kleine Stadt noch lebenswerter wird, unsere Straßen sich mit Leben füllen und die Bürger möglichst viele Bedürfnisse in der Nähe ihrer Wohnungen befriedigen können, ohne zur Benutzung des Autos gezwungen zu werden.

Zwar streben wir ein Verringern des motorisierten Individualverkers an, aber nicht durch bloße Verbote, sondern durch ein ausreichendes Angebot an Alternativen. Wenn das private Fahrzeug nicht die einzige Fortbewegungsmöglichkeit ist, wenn die ÖPNV-Anbindung gut, Fahrradverkehr sicher ist und auch der alltägliche Einkauf zu Fuß in nächster Nähe möglich ist, dann werden die PKWs nur noch selten gebraucht. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern auch der Lebensqualität in der Stadt - und nicht zuletzt den Autofahrern selbst, da die bestehenden Straßen entlastet werden.

So klar die Ziele - so umfangreich und komplex der Weg dorthin. Natürlich gibt es keine Patentlösung. So analysieren wir verschiedene Verkehrskonzepte aus anderen Gemeinden und deren Übertragbarkeit auf Fellbach. Gleichzeitig sammeln wir Informationen über konkrete Probleme in unserer Stadt. In vielen Fällen lässt sich durch kleine Änderungen viel erreichen, z.B. wenn eine ansonsten sichere und Bequeme Fahrradstrecke durch eine problematische Kreuzung führt und deswegen von Radlern viel zu selten genutzt wird.

Den Auftakt machen wir mit einer interaktiven Karte der Gefahrenstellen. Sie erscheinen auf der Karte als rote, kommentierte Markierungen. Jeder Besucher unserer Homepage hat die Möglichkeit, ihm bekannte Gefahrenstellen ebenfalls an uns zu senden.


Tadeusz, am 06.12.2009

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