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Neues vom VCD Fellbach

StVO-Novelle

Die Novelle der StVO vom 1. April 2013 bringt nicht nur höhere Bußgelder (ausführlich in der Presse kommentiert). Sie bringt auch einige weitere Verbesserungen für den Radverkehr. Eine ausführliche Gegenüberstellung alter und neuer Regelungen finden Sie bei ADFC.

Tadeusz, am 21.04.2013

London investiert eine Milliarde

Die britische Hauptstadt hat beschlossen (Pressemeldung), eine Milliarde Euro (913 Prund) in den Ausbau der Radinfrastruktur und andere Radfördermaßnahmen zu investieren. Die meisten Maßnahmen sollen in den nächsten vier Jahren durchgeführt werden. Bürgermeister Johnson, selbst passionierter Radler, stellt seine Vision für London vor: Ein substantieller Zuwachs an Radverkehr, mehr Fitness, mehr Spaß, reinere Lust u.v.m.
Zum Vergleich: Bisher waren noch vor wenigen Jahren im Bundeshaushalt - für die gesamte Bundesrepublik! - 100 Mio. Euro pro Jahr für Radverkehr vorgesehen. Diese Summe hat Minister Ramsauer auf 60 Mio. Euro gekürzt, wohingegen das Vergraben eines Bahnhofs aus politischen Gründen gerne mal 6 Milliarden kosten darf (2009 waren es noch 3 Milliarden).


Tadeusz, am 12.03.2013

Bestes Fahrzeug für Pendler

Fahrrad und Pedelec sind die sinnvollsten Pendlerfahrzeuge im Stadt-Umland-Verkehr, so der Abschlussbericht des Schweriner Versuchs, der jetzt dem Beirat Radverkehr im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vorgestellt wurde.

Mehr bei EcoLibro

Tadeusz, am 11.03.2013

CarSharing in Fellbach erweitert

Fellbach baut CarSharing aus. Zusätzlich zu den schon bestehenden Stadtmobil-Stellplätzen hat die Stadt einen weiteren Stellplatz in der Maicklerstraße Ecke Bahnhofstraße ausgewiesen. Somit hat dieser populäre CarSharing-Anbieter sechs Stellplätze in Fellbach, an denen die Reise beginnen kann.
Für Menschen, die gelegentlich mit dem Auto fahren wollen, aber kein eigenes Fahrzeug besitzen, ist CarSharing ein komfortables und günstiges Angebot.
Karte

Tadeusz, am 08.03.2013

EU-Bürgerbefragung zu Luftreinhaltung

Derzeit läuft die öffentliche Konsultation der EU Kommission zur Revision der Thematischen Strategie zur Luftreinhaltung. Bis zum 4. März sollten so viele EU Bürger wie mögliche an der Konsultation teilnehmen.

Kurzer Fragebogen, Langer Fragebogen

Diese Konsultation ist die Letzte Möglichkeit für EU-Bürger zu sagen, wie die europäische Luftreinhaltepolitik in den nächsten Jahrzehnten aussehen soll, bevor die Kommission im Herbst (Sept-Okt 2013) ihren Revisionsvorschlag zur Thematischen Strategie zur Luftreinhaltung einbringen wird. Die Kommission schaut dazu neben der Qualität auch sehr auf die Quantität der Antworten dieser Konsultation, deshalb gilt es möglichst viele Bürger zu mobilisieren, damit die Kommission auch einen ambitionierten Vorschlag zur Revision einbringt.

Tadeusz, am 21.02.2013

Schwarzfahren auf dem Fahrrad

Unter dem Titel "Jeder zweite Radler ohne Licht" bringt die Fellbacher Zeitung einen Artikel über das immer wiederkehrende Problem der plötzlich aus dem Nichts auftauchenden Schwarzen (Pedal-)Reiter. Auch wenn sich die Situation im Vergleich zu früheren Jahren leicht verbesset hat - es ist ein völlig unnötiges Ärgernis.
Besonders im Falle von Kindern und Jugendlichen, die ja das ganze Jahr über mit dem Fahrrad zur Schule fahren, wäre Aufklärung nötig. Das könnten Schulen, in Kooperation mit Verkehrsverbänden oder dem ADFC, besonders effektiv stemmen.

Ein Kommentar

Tadeusz, am 01.02.2013

Ist Tempolimit gefährlich?

Ein Lehrstück, wie man öffentliche Meinung manipuliert.
Casualties in 20mph zones UP by 24%

Untersuchungen haben ergeben, dass in Großbrittanien im Jahre 2011 die Zahl der Opfer in 20mph-Zonen (20 mph entspricht 32 km/h) drastisch gestiegen ist: um 17 Prozent mehr Tote und um 39 Prozent mehr Schwerverletzte als im Vorjahr.

Der suggerierte Trugschluss: Tempolimits in Städten verbessern nicht die Sicherheit:
Artikel bei MSN UK Cars, Artikel bei ClearAnswers

Der Pferdefuß bei dieser Argumentation:

- Die Zahl der Toten stieg von 6 auf 7. In der gleichen Zeit starben auf 30mph-Straßen (also ca. 50 km/h) 636 Personen. Etwa 1 Prozent der Todesfälle passiert also im verkehrsberuhigten Bereich.

- Noch deutlicher sind die Verhältnisse bei Schwerverletzten: knapp 300 in 20mph-Zonen, 125.000 in 30mph-Zonen.

- In der Publikation wurde nicht berücksichtigt, dass in der Zeit die Zahl der 20mph-Zonen angestiegen ist, als Folge einer Gesetzesnovelle von 2009.

Artikel bei YorkPress, Artikel im BMJ

Gleiches Thema, gleicher Trugschluss
Dänemark: Tempolimit rauf, Unfälle runter

Nach Erhöhung des Tempolimits auf dänischen Autobahnen von 110 auf 130 ist die Unfallzahl um ein Viertel gesunken.
Es lohnt sich aber, zu Ende zu lesen. Dann stellt sich heraus, dass die Erhöhung des Limits nicht die einzige Maßnahme war. Gleichzeitig wurden mehr Schilder aufgestellt und Strafen für Raser drastisch erhöht, in Folge dessen die Durchschnittsgeschwindigkeit von 118 km/h auf 113 km/h gesunken ist. Fazit: lieber moderate Einschränkungen einführen, diese aber konsequent durchsetzen.

Artikel bei WELT

Tadeusz, am 03.01.2013

Im Dialog mit Winne Hermann

Am 30. November 2012 fanden sich auf Einladung des Ministeriums etwa 100 Radlerinnen und Radler zum Dialog über die Radverkehrspolitik in Baden-Württemberg im Ministerium ein.

Bericht
Filmbeitrag
Zur Homepage des Ministeriums
Landesportal Radverkehr


Tadeusz, am 08.12.2012


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